Homegym · Kostenloses Tool

Homegym vs. Fitnessstudio Rechner

Ein Homegym rechnet sich meist schneller, als man denkt. Trag unten deinen Studio-Beitrag, deine Anfahrt und ein einmaliges Equipment-Budget ein und du siehst den Amortisationspunkt in Monaten plus deine Ersparnis über fünf Jahre.

Der Studio-Beitrag ist nur die halbe Rechnung. Zum Monatsbeitrag kommen Aufnahmegebühren, jährliche Servicepauschalen und – der Posten, den fast alle vergessen – die Anfahrt. Zwei Euro Sprit oder Ticket pro Fahrt klingen harmlos, summieren sich bei drei Besuchen die Woche aber auf über 300 Euro im Jahr.

Ein Homegym dreht die Logik um: eine einmalige Investition statt einer Dauerbuchung. Verstellbare Kurzhanteln, eine klappbare Bank und ein Satz Widerstandsbänder decken den Großteil eines Studios ab und kosten zusammen oft weniger als ein Jahresbeitrag. Ab dem Amortisationspunkt trainierst du praktisch gratis.

Der Rechner nimmt deine echten Zahlen und zeigt dir zwei Dinge: nach wie vielen Monaten die Anschaffung wieder drin ist und was du nach einem, drei und fünf Jahren gespart hast. Sei bei den Besuchen pro Woche ehrlich – ein Homegym spart nur, wenn du es auch nutzt.

Deine Studio-Mitgliedschaft

40 €/Monat

Der Grundpreis, den dein Studio jeden Monat abbucht.

0 €/Jahr

Aufnahmegebühr, jährliche Servicepauschale oder Verlängerung, auf das Jahr gerechnet.

2 €/Fahrt

Sprit, Parken oder Ticket für eine Hin- und Rückfahrt.

3x/Woche

Wie oft du wirklich gehst, ganz ehrlich.

Dein Homegym

400 €einmalig

Was du einmalig ausgibst, um dein Homegym auszustatten.

0 €/Jahr

Optional: zusätzlicher Strom, Wartung oder App-Abos pro Jahr.

Ergebnis

Amortisationspunkt

etwa 7 Monate

Echte Monatskosten des Studios

66 €/Monat

Dein Homegym rechnet sich nach etwa 7 Monate und spart dir über fünf Jahre rund 3.559 €.

Gesamtkosten über die Zeit

NachStudioHomegymDu behältst
1 Jahr792 €400 €+392 €
3 Jahren2.375 €400 €+1.975 €
5 Jahren3.959 €400 €+3.559 €

Ein ehrlicher Vorbehalt

Ein Homegym spart nur Geld, wenn du es auch nutzt. Verstaubte Geräte sind das teuerste Studio überhaupt. Eine Mitgliedschaft kann trotzdem die bessere Wahl sein, wenn dir eine große Geräteauswahl, Kurse, ein Pool oder einfach das Ritual des Rausgehens wichtig sind. Rechne nach und sei dann ehrlich zu deinen Gewohnheiten.

Häufige Fragen

Ist ein Homegym günstiger als ein Fitnessstudio?
Auf lange Sicht fast immer. Ein einfaches Homegym aus Widerstandsbändern, einer verstellbaren Kurzhantel und einer Matte kostet höchstens ein paar Hundert Euro und hält Jahre, während das Studio jeden Monat weiter abbucht. Der Rechner oben zeigt dir den genauen Amortisationspunkt für deine Zahlen, inklusive der Anfahrt, die die meisten vergessen.
Wie schnell rechnet sich ein Homegym?
Bei einem typischen Beitrag von 40 Euro pro Monat und kurzer Anfahrt amortisiert sich ein Homegym-Budget von 400 Euro in etwa 9 bis 11 Monaten. Je günstiger dein Aufbau und je teurer Beitrag und Anfahrt, desto schneller lohnt es sich. Trag oben deine echten Werte ein, um deinen persönlichen Zeitraum zu sehen.
Welche Kosten vergesse ich leicht?
Der größte Posten ist die Anfahrt: Sprit, Parken oder Tickets summieren sich bei drei oder vier Besuchen pro Woche schnell. Oft vergessen werden auch Aufnahmegebühren, jährliche Servicepauschalen und die reine Fahrzeit. Auf der Homegym-Seite solltest du gelegentliche neue Geräte und gegebenenfalls ein Fitness-App-Abo einplanen.
Wann lohnt sich ein Studio trotzdem?
Wenn du wirklich nutzt, was ein Homegym nur schwer ersetzt: eine große Geräteauswahl, schwere freie Gewichte, Pool, Sauna, Kurse oder Betreuung. Manche bleiben allein durchs Rausgehen am Ball, und Beständigkeit schlägt jede Ersparnis. Rausgeworfenes Geld ist die Mitgliedschaft nur, wenn du selten hingehst.
Verliert Equipment an Wert?
Gutes Homegym-Equipment hält seinen Wert erstaunlich gut. Gusseisenscheiben, Kettlebells und solide Kurzhanteln verlieren kaum an Wert und lassen sich gebraucht über eBay Kleinanzeigen leicht weiterverkaufen. Cardiogeräte und alles mit Elektronik verlieren schneller. Trotzdem bekommst du beim Verkauf meist einen großen Teil zurück, was dir ein Studio nie zurückgibt.